68 und die Folgen 1

Biiiergit und die starken Frauen:

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Dazu nur:

Auf nichts sind die Menschen im Kapitalismus so stolz wie darauf, dass sie – wie du und deine Freunde – aus den oft widrigen Umständen das Beste machen und dass sie den Verhältnissen ein selbstbestimmtes, irgendwie gelingendes Leben abzuringen verstehen. Sie interessieren sich nicht für das Ausbeutungssystem, dem sie unterworfen sind, weil sie sich um den Kapitalismus nie anders kümmern als so, dass sie ihn in Chancen und Hindernisse für ihre Selbstverwirklichung einteilen und die Chancen zu nutzen und die Hindernisse zu überwinden versuchen. Eine reflektierte Gestaltung des eigenen Lebens kommt dabei immer heraus; es braucht dazu ja auch nichts als die billige Einbildung, man habe sich selbst herausgesucht, wohin es einen im kapitalistischen Dschungel verschlägt. In der Überzeugung, im Leben nicht den Imperativen des Kapitals Folge zu leisten, sondern einen ganz selbst gewählten Lebensstil nach eigenem Gusto zu pflegen und „selbstkritisch und reflektiert ihr Leben zu gestalten und selbst zu organisieren“, stehen die normalen Menschen, deren angepasste Sittlichkeit du ungebührlich findest, deinen nonkonformistischen Freunden, die im Sich-Einrichten im marktwirtschaftlichen Elend das „richtige Leben im falschen“ gefunden haben, in nichts nach.

Mein liebes Tagebuch…

…hier ein Foto meiner Lieblingsgefangenen:

:)

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Rätsel 1

Wer hat’s gesagt (google gilt nicht):

Die Nazis denken konsequent das zu Ende, was die ganz normale bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft zur Grundlage hat: Staat, Nation, Volk, Kapital.

Mächtig gewaltig

Die Süddeutsche berichtet:

Die Linkspartei hat sich nach der Kritik des Berliner Innensenators Erhart Körting (SPD) wegen ihrer vermeintlichen Tendenz zur Verharmlosung linksextremistischer Gewalt ausdrücklich von solchen Straftätern distanziert. Der Berliner Landesvorsitzende der Linken, Klaus Lederer, sagte am Dienstag dem RBB-Sender Radio Eins: „Die Verfolgung politischer Ziele mittels Gewalt lehne ich ab, ganz klar und ohne Wenn und Aber. Da gibt es weder offene noch heimliche Sympathie.“ Steinwürfe oder das Anzünden von Autos ließen sich nicht mit politischen Absichten rechtfertigen. Körting hatte am Montag mit Blick auf den Koalitionspartner gesagt, eine demokratische Partei könne es sich nicht leisten, auch nur in Teilen ein gebrochenes Verhältnis zu Gewalt zu haben.

Freilich „vergessen“ hat der PDS-Typ, dass die Ziele demokratischer Politik, die auch seine Partei ertritt, ohne Gewalt nicht auskommen. Ob er die auch „ablehnt“?!

LOL?

Dichter und Denker meiden, Rambos suchen das Militär. Nur eine wirklich allgemeine Wehrpflicht (wie zum Beispiel in Israel) bringt diese und jene zusammen.

Ein Bundeswehr-Hochschulprofessor bedauert den Zustand der Schießtruppe Deutschlands. Keine Abiturienten und Intellektuelle, nur arme Ossis und sonstige Unterschichtler ohne Perspektive. (Wer hätte das gedacht?) Vor allem: Wie soll so eine nicht-Volksarmee unsere Kriege gewinnen?